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# bexio Zeiterfassung auswerten

## Die Stunden sind erfasst – aber was sagen sie? mReport macht aus deiner bexio-Stundenerfassung eine echte Arbeitszeit-Auswertung mit Soll-Ist, Überzeit und Ferien.

## Erfassen ist nicht auswerten

^^ Das eigentliche Problem

Eine Zeiterfassung erledigt eine Aufgabe sehr gut: Sie sammelt Zeiteinträge. Was sie nicht tut, ist die Frage zu beantworten, die am Monatsende gestellt wird – wie viel jemand tatsächlich gearbeitet hat, gemessen an dem, was vereinbart war. Genau dort beginnt in vielen Firmen die Handarbeit: Export aus bexio, Pivot-Tabelle, Feiertage von Hand abziehen, Ferientage suchen, Saldo zusammenrechnen.

**Fragen, die eine reine Stundenerfassung offenlässt:**

- Wie viele Stunden hätte diese Person im Zeitraum leisten müssen?
- Wie viel Über- oder Unterzeit steht aktuell offen?
- Sind Feiertage und bezogene Ferien korrekt eingerechnet?
- Wie sieht der Saldo über mehrere Jahre aus?
- Wo entsteht Aufwand, der nie verrechnet wird?

## Zeiterfassung, Stundenerfassung, Zeitrapportierung

^^ Kurz eingeordnet

Die Begriffe werden oft synonym verwendet, meinen aber verschiedene Schritte. **Zeiterfassung** und **Stundenerfassung** bezeichnen das Sammeln der Einträge – wer hat wann woran gearbeitet. Das macht bexio zuverlässig, und daran ändert mReport nichts.

**Zeitrapportierung** ist der Schritt danach: dieselben Stunden verdichtet, gegen Regeln gerechnet und in ein Dokument gebracht, das man weitergeben kann – an Mitarbeitende, an die Kundschaft oder an die Geschäftsleitung. Diese Auswertungsschicht fehlt in vielen Setups, und genau sie liefert mReport, ohne dass du Zeiten ein zweites Mal erfasst.

Wer also die bexio Zeiterfassung auswerten will, sucht selten ein weiteres Erfassungswerkzeug, sondern die Rechenregeln darüber: Sollzeit, Feiertage, Ferien und ein Saldo, der über Monate und Jahre stimmt.

## Vom Zeiteintrag zur Arbeitszeit-Auswertung

^^ So entsteht die Auswertung

mReport liest die in bexio erfassten Zeiten aus und stellt sie der Soll-Arbeitszeit gegenüber, die du einmal pro Jahr definierst: Wochentagsstunden, Feiertagskatalog, reduzierte Vortage und Ferienbudget. Daraus entsteht pro Person eine tagesgenaue Auswertung mit Kalender-Heatmap, Wochenübersicht und Über- oder Unterzeit-Saldo.

Weil die Regeln zentral gepflegt sind, gilt dieselbe Rechnung für alle – und sie bleibt korrekt, auch wenn sich Pensum oder Arbeitstage mitten im Jahr ändern. Die Details dazu stehen bei den [Mitarbeiter-Rapporten](/mitarbeiter-rapporte/).

## Was danach beantwortet ist

^^ Konkret

### Für die Personaladministration

Über- und Unterzeit, bezogene und verbleibende Ferien sowie ausbezahlte Überstunden – nachvollziehbar hergeleitet statt in einer gewachsenen Excel-Tabelle gepflegt.

### Für die Geschäftsleitung

Wie viel der geleisteten Zeit verrechenbar ist, wo interner und nicht verrechenbarer Aufwand entsteht und wie sich die Auslastung im Team verteilt – siehe [Firmen-Dashboard](/firmen-dashboard/).

### Für die Kundenkommunikation

Projektstunden, die sich gegen ein Stundenbudget stellen und als Rapport weitergeben lassen – ohne interne Einträge offenzulegen. Siehe [Projekt-Rapporte](/projekt-rapporte/).
